Neue KI-Funktionen hat die Fluke Corporation für ihre Software E-Maint CMMS/EAM vorgestellt. Sie werden im Rahmen eines Beta-Updates verfügbar und bringen speziell entwickelte KI-Werkzeuge in den Ablauf der täglichen Wartungsarbeiten.
Die KI-Funktionen ermöglichen schnellere Entscheidungen, sicherere Wartungen und eine höhere Effizienz der Belegschaft. Mit den KI-Tools können Wartungsteams auf Anlagendaten zugreifen und diese analysieren, Anlagendokumentationen in konkrete Aufgaben und Verfahren umwandeln und Arbeitsaufträge auf der Grundlage von Sprache generieren. Die basieren laut Fluke auf Kundenfeedback zu den Faktoren, die sie täglich ausbremsen.
Intelligentere Wartung wird beschleunigt
Die Beta-Version von E-Maint verbessert die Wartung, indem sie einen schnelleren Zugriff auf Dokumentationen, klarere Einblicke in die Handbücher sowie Unterstützung auch über mobile Endgeräte bietet. Diese erste Generation der Software fügt sich in bestehende Arbeitsabläufe ein und hilft Technikern, effizienter zu arbeiten, ohne dass sie über KI-Fachwissen verfügen müssen. Durch die Vereinfachung des Zugriffs auf Informationen und die Förderung einer konsistenten Ausführung der Aufgaben ergänzt die Technik das menschliche Fachwissen, anstatt es zu ersetzen, sodass sich die Teams auf die Lösung höherwertiger Probleme konzentrieren können. Die Funktionen sind ab sofort für ausgewählte Kunden verfügbar. Nach weiterer Optimierung ist eine breitere Einführung geplant.
Eine erste Neuerung ist die sofortige Antworten aus eigenen Wartungsdaten. Nutzer können zusammengefasste Informationen zu Arbeitsaufträgen, Anlagen, Teilen und Wartungshistorie per Spracheingabe anfragen. Die von der KI generierten Antworten lassen sich verfeinern, filtern oder anpassen. Man kann auf die KI-gestützten Antworten aus Dokumenten und Wartungsdaten in der E-Maint-Mobil-App zugreifen, mit Spracheingabe und Freisprechfunktion für Techniker im Außendienst.
KI gibt konkrete Anweisungen zur Arbeitsausführung
Der SOP-Builder generiert automatisch Standardarbeitsanweisungen und vorbeugende Wartungsaufgaben aus Handbüchern, Dokumentenarchiven und anderen technischen Dokumenten. Dadurch kann die Zeit für die Erstellung von PM um 50 Prozent oder mehr reduziert werden. Nach der Erstellung kann E-Maint die Techniker auffordern, wichtige Schritte zu befolgen, wodurch die Konsistenz, Sicherheit und Wissensaufnahme verbessert wird.
Zudem wird die Dokumentation umsetzbar: Die KI-Funktionen in E-Maint wandeln Handbücher von Originalherstellern in prägnante Anleitungen um. Dadurch können Techniker direkte Fragen stellen und sogar mehrsprachige Antworten erhalten. Außerdem ermöglicht es die freihändige Erstellung von Arbeitsaufträgen per Spracheingabe, wobei Aufzeichnungen automatisch in strukturierte Arbeitsaufträge übersetzt werden, sodass Probleme sofort im Arbeitsablauf erfasst werden.
„Mit dieser neuen Version von E-Maint bringen wir die Leistungsfähigkeit der künstlichen Intelligenz direkt zu den Wartungsfachleuten, die den Betrieb am Laufen halten“, sagt Jay Hack, General Manager der Fluke Corporation. „Bei dieser Beta-Version geht es nicht um Experimente. Es geht darum, die Art und Weise zu verändern, wie Wartungsarbeiten durchgeführt werden, indem komplexe Daten und Handbücher in umsetzbare Erkenntnisse umgewandelt werden und Teams dabei unterstützt werden, intelligentere und schnellere Entscheidungen zu treffen.“
Web:
www.fluke.com
