Schnell und sauber demontiert

Für den Geschäftsführer von Tankbau Willberger, Christian Willberger, sind die Nibbler Trutool N 700 das wichtigste Werkzeug. © Trumpf
Für den Geschäftsführer von Tankbau Willberger, Christian Willberger, sind die Nibbler Trutool N 700 das wichtigste Werkzeug. © Trumpf

Ohne Dickblechnibbler geht es nicht: Seit über 30 Jahren demontiert und installiert Tankbau Willberger aus Feldkirchen Tanks in Privathäusern und Industriegebäuden. Beim Abbruch spielen schon immer Handwerkzeuge von Trumpf eine entscheidende Rolle.

Der Chef Christian Willberger legt bei Tank-Demontagen auch selber gerne Hand an den Dickblechnibbler. © Trumpf
Der Chef Christian Willberger legt bei Tank-Demontagen auch selber gerne Hand an den Dickblechnibbler.
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Ob ein Stahltank mehr als 100.000 l oder nur 1.000 l fasst, spielt für Tankbau Willberger keine Rolle. Das Prinzip bei der Demontage ist laut Firmenchef Christian Willberger immer ähnlich: Zuallererst wird die Baustelle eingerichtet. Das heißt, Fahrzeuge zum Abtransport werden platziert, Abdeckvliese verlegt und, falls vorhanden, Fenster geöffnet. Dann gilt es, den Tank zu öffnen, alle Leitungen zu entfernen, die Restflüssigkeiten abzupumpen und den Tank mit Bindemittel zu reinigen. Im Anschluss beginnt die eigentliche Demontage, und am Ende wird das Gebäude besenrein verlassen.

Für die im oberbayerischen Feldkirchen ansässigen Abbruchtrupps von Willberger ist das Vorgehen tägliche Routine. Sie zerlegen jedes Jahr mehr als 600 Tankanlagen – davon etwa die Hälfte aus Stahl. Und ein Ende dieses Geschäfts ist für den Geschäftsführer nicht in Sicht: „Der Tankrückbau macht etwa 50 % unseres Umsatzes aus, und das läuft meines Erachtens auch die nächsten 20 bis 30 Jahre solide weiter. Ebenso wichtig ist der Aufbau von Tankanlagen sowie von Wärme- und Kältespeichern – primär für Privatleute. Zudem installieren wir verstärkt Öl- und Fettabscheideranlagen für die Industrie.“

Basis für alle Geschäftsbereiche ist der über die vergangenen gut 30 Jahre erarbeitete gute Ruf des nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geprüften Fachbetriebs. „Das soll auch so bleiben, und deshalb betrachten wir jede einzelne Baustelle als Werbung in eigener Sache“, erläutert Willberger. Gute Umgangsformen der Mitarbeiter sind für ihn daher ebenso bedeutend wie Fachschulungen, Tankmontage-Zertifikate und so genannte ADR-Scheine, bei denen insbesondere den Leitern der Bautrupps der richtige Umgang mit Gefahrgut vermittelt wird. Außerdem sind für ihn hochwertige Werkzeuge eine Grundlage.

Dank einhändiger Verstellmöglichkeit lässt sich mit dem Nibbler Trutool N 700 die Schneidrichtung schnell ändern. © Trumpf
Dank einhändiger Verstellmöglichkeit lässt sich mit dem Nibbler Trutool N 700 die Schneidrichtung schnell ändern.
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Qualität als Grundlage des Erfolgs

Erfahrung hat Willberger in diesem Geschäft schon von Kindesbeinen an – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bereits mit drei Jahren bekam er von seinem Vater Albert – der 1994 die Firma gründete – seinen ersten „Blaumann“. Während Schule und Wirtschaftsstudium jobbte er im Familienbetrieb und stieg 2019 schließlich fest ein. Heute führt er gemeinsam mit seinem Vater die Geschäfte, legt aber trotzdem meist bei einem der drei bis vier Abbruchtrupps selbst Hand an.

Den allergrößten Anteil für den Demontagesektor von Willberger stellen Abbruchaufträge von Öl- und Dieseltanks dar. So auch bei diesem Beispiel: Es gilt, einen 22.000-l-Öltank zu demontieren. Sämtliche Vorbereitungen sind erledigt, so dass nun das Zerkleinern des Tanks ansteht. Hierfür schneiden die Arbeiter die Ecken mit Säbelsägen auf, durchtrennen Schweißnähte und Streben und bringen dann die Trutool Nibbler N 700 von Trumpf zum Einsatz.

Handschuhe an, Gehörschutz auf, und schon sind zwei bis drei Nibbler parallel an verschiedenen Stellen in Betrieb. Auch der Chef selbst hantiert mit einem N 700 und berichtet, dass ihm das mehr Spaß macht als Büroarbeit: „Es ist einfach klasse, wenn sich der Nibbler fast von selbst durch das bis zu 7 mm dicke Blech arbeitet, ohne großen Kraftaufwand. Am Ende des Tages sehen wir dann unmittelbar das Ergebnis unserer Arbeit.“ Insgesamt 20 Nibbler hat Willberger im Einsatz – davon vierzehn N 700, fünf N 500 und einen N 1000. Letzterer kommt dann zum Einsatz, wenn besonders große Tanks mit Epoxidharz beschichtet sind. Ansonsten sind die N 700er Favorit.

Nibbler sind produktiv, sicher und arbeiten geruchsfrei

Drei Vorteile hebt Willberger hervor: Produktivität, Arbeitssicherheit sowie Geruchs- beziehungsweise Emissionsfreiheit. Mit 7,7 kg und ergonomischem Griff ist der N 700 einfach zu handhaben und hat ein optimales Verhältnis von Gewicht zu Kraft. Als hilfreich hebt er zudem die einhändige Verstellmöglichkeit in alle vier Schneidrichtungen hervor sowie die hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Laut Herstellerangaben erreicht der N 700 bis zu 1,3 m/min. Werte, die von den Arbeitern zwar nicht überprüft werden. Sie sind sich aber sicher, damit mindestens vier bis fünf Mal so schnell unterwegs zu sein wie mit Säbelsägen.

„Winkelschleifer und Schneidbrenner sind meines Erachtens auch deutlich langsamer als unsere Nibbler. Aber das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn diese Werkzeuge setzen wir überhaupt nicht ein“, sagt der Geschäftsführer und nennt als Grund mangelnde Arbeitssicherheit sowie eine unangenehme Rauch- und Geruchsentwicklung. Dieser Gestank würde insbesondere bei Privathäusern direkt in Wohnräume ziehen.

Bei großen und mittelgroßen Tanks wie dem heutigen liegt ein zusätzliches Problem vor. Er ist in einen bestehenden Keller eingebaut, der maximal ausgenutzt wurde. Daher sind rundum nur wenig mehr als die vorgeschriebenen 40 cm Platz. Hier wäre das Hantieren mit Schneidbrennern nicht ungefährlich, mit Winkelschleifern ebenso. Ein Scheibenbruch lässt sich nicht ausschließen und der Funkenflug ist zusätzlich unangenehm. „Probleme, die es mit den Dickblechnibblern gar nicht gibt. Da bleibt die Luft rein, die Verletzungsgefahr ist gering, und wir schaffen es mit unserem sechs Mann starken Trupp, diesen 22.000-l-Öltank innerhalb eines halben Tages zu demontieren“, ist sich Willberger sicher.

Langlebige Technik und servicefreundlich

Die technische Basis des Trutool N 700 bilden ein 1700-W-Antrieb und ein stabiler Werkzeugkopf. Willberger berichtet: „Wir haben noch Nibbler von 1995 im Bestand. Die sind natürlich nicht mehr so leistungsfähig wie die neuen, aber sie funktionieren als Backup noch einwandfrei.“
Auch die primären Verschleißteile, der Vierkantstempel und die Matrize, sind lange haltbar. „Die Stempel können wir mehrfach nachschleifen, so dass wir fünf bis zehn Tankanlagen demontieren können, bevor wir Stempel und Matrize erneuern müssen“, sagt der Abbruchunternehmer.

Zusätzlich hebt Willberger hervor, dass Trumpf an Verbesserungsvorschlägen interessiert ist und auch reagiert. Denn ein – wenn auch seltener – Grund für Motorschäden war das Eindringen von Spänen durch das Lüftungsgitter in den Motor. „Ich erzählte das vor Jahren dem deutschen Vertriebsleiter von Trumpf Elektrowerkzeuge, Philipp Herwerth. Bei unseren zuletzt gekauften N 700-Modellen sind die Lüftungsgitter jetzt engmaschiger. Das Problem ist damit behoben.“

Web:
www.trumpf.com/s/powertools

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