Salzgitter streicht kräftig bei HKM

Eine Übernahme mit schlechten Nachrichten für die Mitarbeiter: Bei HKM sollen langfristig zwei Drittel der Stellen wegfallen. © Salzgitter
Eine Übernahme mit schlechten Nachrichten für die Mitarbeiter: Bei HKM sollen langfristig zwei Drittel der Stellen wegfallen. © Salzgitter

Die Stahlproduktion im Duisburger Süden geht weiter, aber in reduziertem Umfang. Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) sind jetzt eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, nachdem die Mitgesellschafter Thyssenkrupp Steel Europe und Vallourec angekündigt hatten, sich aus dem Joint Venture zurückziehen zu wollen.

Salzgitter plant in Duisburg die Investition in einen Elektrolichtbogenofen, um den Standort zu transformieren und die CO2-Emissionen der Stahlproduktion langfristig um 90 % zu senken. Doch dieser Wandel wird mit einer deutlichen Reduzierung der Mitarbeiterzahl einhergehen, wie die neue Muttergesellschaft ankündigt. Geplant ist, dass statt aktuell rund 3.000 langfristig nur noch etwa 1.000 Menschen bei der HKM beschäftigt sind. Zudem soll die dort produzierte Menge an Rohstahl auf 2 Mio. t pro Jahr sinken.

Web:
www.salzgitter-ag.de