Steigende Teilevielfalt, kürzere Produktlebenszyklen und hoher Kostendruck treiben die Digitalisierung in der Blechbearbeitung voran. Mit Digital Engineering verlagern Unternehmen zentrale Entwicklungs- und Planungsprozesse in die virtuelle Welt. Schmalz unterstützt dabei mit digitalen Zwillingen, Simulationen und intelligenten Engineering-Tools für eine schnellere und sicherere Umsetzung von Automatisierungsprojekten.

Die Blechbearbeitung befindet sich im Wandel. Individuelle Bauteilgeometrien, zunehmende Variantenvielfalt und der Anspruch an eine wirtschaftliche Produktion erfordern flexible und digital vernetzte Prozesse. Gleichzeitig steigt der Bedarf, Automatisierungslösungen schneller zu entwickeln und zuverlässig in bestehende Fertigungsumgebungen zu integrieren. Digital Engineering schafft hierfür die Grundlage.
Bereits in der Planungsphase lassen sich Greif- und Handhabungslösungen virtuell auslegen, testen und optimieren. Digitale Modelle ermöglichen es, unterschiedliche Blechformate, Oberflächen oder Bauteilgeometrien realitätsnah abzubilden und verschiedene Varianten miteinander zu vergleichen. Potenzielle Fehler werden frühzeitig erkannt, lange bevor physische Prototypen oder Anlagenkomponenten erforderlich sind. Das verkürzt Entwicklungszeiten, reduziert Kosten und erhöht die Planungssicherheit.
Schmalz verbindet dabei seine Erfahrung in der Blechhandhabung mit digitalen Technologien. Anwender profitieren von intelligenten Auswahl- und Berechnungstools, Konfiguratoren sowie umfangreichen CAD-Daten, die direkt in bestehende Konstruktionsprozesse integriert werden können. Dadurch lassen sich Vakuum-Greifer, EOAT-Systeme und komplette Handhabungslösungen schneller und präziser auslegen.
Eine Schlüsselrolle spielen digitale Zwillinge. Sie bilden reale Komponenten und Prozesse virtuell ab und liefern bereits in der Konstruktionsphase wichtige Informationen für die optimale Systemauslegung. Ergänzend ermöglichen Simulationen detaillierte Einblicke in das Zusammenspiel von Greifer, Werkstück und Roboter. Fragen zu Greifkräften, Taktzeiten, Evakuierungszeiten oder dem Luftverbrauch können frühzeitig beantwortet werden. Das minimiert Risiken bei der Inbetriebnahme und sorgt für einen reibungsloseren Produktionsanlauf.
Darüber hinaus ist Digital Engineering ein wichtiger Baustein für die vernetzte Fertigung im Sinne von Industrie 4.0. Durchgängige digitale Daten entlang des gesamten Engineering-Prozesses verbessern die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Maschinenbau, Integration und Produktion. Gleichzeitig helfen präzise Simulationen und digitale Planungswerkzeuge dabei, Materialeinsatz, Energieverbrauch und Ausschuss zu reduzieren.
Mit den digitalen Lösungen von Schmalz können Unternehmen der Blechbearbeitung ihre Automatisierungsprojekte schneller umsetzen, Prozesse zuverlässiger planen und ihre Fertigung fit für die Anforderungen der digitalen Produktion von morgen machen.
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