Ein Jahr nach dem Wiedereinstieg in den Kraftwerksmarkt zieht die Schoeller Werk GmbH & Co. KG, Hellenthal, eine positive Bilanz: Mit Projekten in den USA, Asien und Europa hat das Unternehmen bereits über 1 Mio. m Edelstahlrohre bereits ausgeliefert beziehungsweise fest im Auftragsbestand eingeplant.
Das Produktportfolio umfasst dabei zentrale Komponenten für Kraftwerkskreisläufe – von Hoch- und Niederdruckvorwärmern über Moisture Separator Reheater (MSR) bis hin zu Kondensatorrohren, die eine effiziente Energieumwandlung und Ressourcennutzung sicherstellen.
„Wir haben unsere Rückkehr in den Markt mit großer Entschlossenheit umgesetzt und uns in kurzer Zeit wieder als Partner positioniert“, sagt Bernd Jansen, Leiter Operativer Vertrieb bei Schoeller. „Das Vertrauen unserer Kunden und Partner zeigt, dass die Marke Schoeller international Ansehen genießt. Besonders stolz bin ich auf das Tempo, mit dem wir die Rückkehr in dieses Marktsegment geschafft und Kundenbeziehungen aufgebaut haben.“
Energiemarkt legt rasant zu
Die weltweiten Energiemärkte befinden sich aktuell in einer Phase der Superlative, wie Schoeller mitteilt: Der Energiebedarf steigt, der Druck zur Modernisierung wächst, und gleichzeitig entstehen weltweit Neubau- und Erweiterungsprojekte. Während in den vergangenen Monaten vor allem Instandhaltungs- und Revitalisierungsprojekte bei Schoeller dominierten, nimmt die Zahl großer Investitionsvorhaben zu, insbesondere in Nordamerika und Asien. Auch der Mittlere Osten rückt zunehmend in den Fokus. Hier bewertet Schoeller derzeit, wie sich das Unternehmen personell und durch neue Kooperationen aufstellen wird, um am Wachstum der Region teilzuhaben.
Ein Erfolgsfaktor ist nach Angaben des Unternehmens die Ausrichtung auf internationale Kooperationen. Schoeller arbeitet mit Vertriebspartnern wie CNOOD Asia Limited (China), Haelim Trading (Korea) und Emerald Metals (USA) zusammen und baut sein Vertriebsnetz mit neuen Partnern in Indien aus. Ab 2026 werden zudem Vertriebsexperten von Schoeller regelmäßig in den USA sein, um die dortigen Aktivitäten mit Emerald Metals zu intensivieren, neue Marktsegmente zu erschließen und die Präsenz in Nordamerika zu stärken. Regelmäßige Kundentermine, technische Beratung und der persönliche Austausch vor Ort sind dabei feste Bestandteile der Strategie.
Wachstum über Partnerschaften
„Der Ausbau internationaler Partnerschaften ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie“, meint Alexander Mertens, CEO von Schoeller. Ziel des Unternehmens sei es, die Stärken seiner Technik international sichtbar zu machen und Märkte zu entwickeln, in denen Qualität, Prozesssicherheit und Effizienz gefragt sind. „Damit schaffen wir die Basis für weiteres nachhaltiges Wachstum“, erwartet Mertens.
Mit der Internationalisierungsoffensive stärkt Schoeller seine Präsenz in den globalen Märkten und baut gleichzeitig seine technische Position im Kraftwerkssektor aus. Der Blick richtet sich dabei auf das kommende Jahr. Schoeller will die Internationalisierungsstrategie fortsetzen und dabei den Fokus auf fortschrittliche Systeme legen, die Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität in Einklang bringen.
Web:
www.schoellerwerk.de

