Während vielerorts noch über Energieeffizienz gesprochen wird, setzt Profilmetall in Hirrlingen diese bereits um. Der Spezialist für rollgeformte Metallprofile, seit fünf Jahrzehnten in der Region verwurzelt, empfing am Montag Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Sie informierte sich über Maßnahmen, mit denen das Unternehmen mithilfe des Förderprogramms „Spitze auf dem Land“ seine Zukunftsfähigkeit weiter stärken will.
Profilmetall plant, mit Unterstützung der Landesförderung neue, hocheffiziente Profilieranlagen von Xellar Technologies in Betrieb zu nehmen. Der modulare Aufbau der Anlagen soll nicht nur die Energieeffizienz der Produktion steigern, sondern auch das Prinzip der Kreislaufwirtschaft stärker im Produktionsprozess verankern.
Profilmetall ist ein Stück Heimat
„Profilmetall ist ein beispielhaftes Unternehmen für die Struktur unseres Landes“, betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut in ihrem Grußwort. „Baden-Württemberg ist das Land des Mittelstands. Innovation muss gefördert werden, gerade hier. Unternehmen, die sich engagieren, verdienen unsere Unterstützung.“
Zugleich lobte sie die überdurchschnittliche Ausbildungsquote von über zehn Prozent als starkes Signal für die Fachkräftesicherung in der Region.
Auch Hirrlingens Bürgermeister Simon König hob die Bedeutung des Unternehmens hervor. „Profilmetall ist mehr als ein Arbeitgeber. Sie ist ein Stück Heimat“, sagte er. „Das Engagement von Unternehmen wie Profilmetall macht unsere Gemeinde lebens- und liebenswert. Deshalb mein Appell an die Ministerin: Fördern Sie solche Betriebe. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft.“
Transparenz bei Fördergeldern
Für die Geschäftsführung ist der Austausch mit der Politik ein wichtiges Signal. „Wir freuen uns, wenn sich die Politik interessiert und sich selbst davon überzeugt, welche innovativen Unternehmen in der Region tätig sind. Gerade wenn es um Fördergelder geht, ist uns Transparenz besonders wichtig. Von den geplanten Maßnahmen profitieren letztlich alle Beteiligten“, betonte Dr. Daniela Eberspächer-Roth, Geschäftsführerin von Profilmetall.
Manfred Roth, Gesellschafter von Profilmetall, ergänzte: „Politische Entscheidungen wirken sich unmittelbar auf unsere Arbeit aus, etwa bei den Energiekosten. Umso erfreulicher ist es, wenn Innovationen auch von staatlicher Seite anerkannt und unterstützt werden.“
Mit Blick auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zeigt Profilmetall, wie viel Zukunft im Mittelstand steckt – besonders dann, wenn Innovation und Förderung zusammenwirken.
Web:
www.profilmetall.de

