Mehr Möglichkeiten in der Rohrbearbeitung

Florian beim einfahren der Maschine © PS Laser
Florian beim einfahren der Maschine © PS Laser

Mit einer neuen Rohrlasermaschine eröffnen sich neue Möglichkeiten: Ein großer Lohnfertiger ist nun in der Lage, seinen Kunden komplexere Bauteile effizienter und präziser herzustellen.

37 Jahre ist nun her, dass Jürgen Schröder das Unternehmen PS Laser GmbH in Thedinghausen nahe Bremen gegründet hat. In dieser Zeit ist der Lohnfertiger nun auf 185 Mitarbeiter gewachsen und fertigt an zwei nahe beieinander liegenden Standorten auf rund 18.000 m² von einfachen Blechteilen bis zu komplexen Schweißbaugruppen für seine Kunden mit viel Erfahrung in der Blechbearbeitung. Die Basis ist der Laserschnitt von der Platine. Insgesamt 11 Faser-Flachbettanlagen mit Leistungen von 10 bis 30 kW nennt das Unternehmen sein Eigen.

Gründer-Sohn Maximilian Schröder, seit nun fast drei Jahren ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung, erläutert: „Wir decken im Schneidbereich das gesamte mit Laser schneidbare Dickenspektrum ab. Durch ein Materiallager von durchschnittlich 5000 t können wir in den gängigen Materialgüten und Dicken nahezu alles kurzfristig vom Lager fertigen. Der Dickenbereich erstreckt sich dabei im Edelstahl und Stahl bis 60 mm, wobei wir projektbezogen auch in der Lage sind, dickere Bleche bis 80 mm zu fertigen.“

Neue TruLaser Tube 7000 in unserer Fertigung © PS Laser
Neue TruLaser Tube 7000 in unserer Fertigung © PS Laser

Neuer Rohrlaser in Thedinghausen

Im Bereich der Rohr- und Profilbearbeitung baut PS Laser nun seinen Maschinenpark aus. Mit der Investition in die Trumpf Trulaser Tube 7000 erweitert das Unternehmen nicht nur seine Produktionskapazitäten, sondern erschließt neue Möglichkeiten in Präzision, Effizienz und Bauteilkomplexität.

Die Trulaser Tube 7000 Fiber zählt zu den leistungsfähigsten Rohrlasersystemen am Markt, wie der Lohnfertiger mitteilt. Ausgestattet mit einer 6-kW-Faserlaserquelle kann sie unterschiedliche Materialien wirtschaftlich bearbeiten – vom Baustahl über Edelstahl bis hin zu Aluminium und weniger gängigen Werkstoffen wie Kupfer oder Messing.
Mit der neuen Anlage, die seit wenigen Monaten in Betrieb ist, können nun Zuschnitte aus Rechteck-, Quadrat- und Rundrohren sowie einer Vielfalt an Profilen mit einem Durchmesser bis zu 254 mm effizienter gefertigt werden. Dünn- und Dickwandige Materialien sowie hochfeste Werkstoffe werden prozesssicher und wirtschaftlich verarbeitet.

Ein weiterer Pluspunkt ist die integrierte Schrägschnittfunktion, mit der komplexe Geometrien umgesetzt werden können. Auch die jetzt integrierte Gewindeeinheit erlaubt das direkte Einbringen von Gewinden in einem automatisierten Prozess – ohne zusätzliche Bearbeitungsschritte auf separaten Maschinen.
Für die Kunden von PS Laser bedeutet das die Reduzierung von Durchlaufzeiten, weniger Schnittstellen in der Fertigung sowie eine höhere Prozesssicherheit und Maßhaltigkeit. Bauteile können nahezu montagefertig geliefert werden, ohne weitere Schritte. Gerade im Maschinenbau, in der Fördertechnik, im Stahl – und Anlagenbau sowie in der Serienfertigung eröffnen sich dadurch neue konstruktive Freiheiten.

Faserlaser ermöglicht hohe Schnittqualität

Durch die Möglichkeit, größere Wandstärken wirtschaftlich zu bearbeiten, profitieren die Kunden von der Schnittqualität des Schneidens mit dem Faserlaser. Saubere Schnittkanten mit wenig Nacharbeit, präzise Konturen und komplexe Aussparungen, hohe Wiederholgenauigkeit in Serie und optimierte Ausnutzung des Rohrmaterials kommen hinzu. Die Kombination aus Leistung, Präzision und Automatisierung stärkt insbesondere Projekte mit hohen Stückzahlen oder komplexen Bauteilanforderungen.

Mit der Investition unterstreicht PS Laser seinen Anspruch, technisch stets am Puls der Zeit zu agieren. Der neue Trumpf-Rohrlaser stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und sichert langfristig Qualitäts- und Fertigungsstandards „Made in Germany“.

Web:
www.ps-laser.de