Produktionslinie für Batteriezellgehäuse

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Schuler liefert schlüsselfertige Anlage an US-amerikanischen Standort des südkoreanischen Herstellers LT Precision.

Der südkoreanische Hersteller LT Precision hat eine Linie zur Produktion von Batteriezellgehäusen in Auftrag gegeben. © Schuler
Der südkoreanische Hersteller LT Precision hat eine Linie zur Produktion von Batteriezellgehäusen in Auftrag gegeben.
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2.000 Gehäuse pro Minute: Das ist die Ausbringungsleistung der Produktionslinie, die Schuler nun an den südkoreanischen Hersteller LT Precision verkauft hat. Die Menge entspricht etwa der Hälfte der Batteriezellen, die in einem durchschnittlichen Elektro-Auto verbaut sind. Zum Lieferumfang gehören unter anderem ein Napfpressensystem sowie insgesamt sieben Nacharbeitspressen einschließlich der dazugehörigen Werkzeuge, die Unternehmenstochter Aweba baut.

Auf der Produktionslinie entstehen zylindrische Batteriezellgehäuse mit einem Durchmesser von 21 Millimetern und einer Länge von 70 Millimetern. Die erste Presse schneidet zunächst runde Rohlinge aus vernickeltem Stahlblech und formt sie im selben Arbeitsschritt zu Näpfen („Cups“). Dabei lässt sich eine Materialausnutzung von 90 Prozent und mehr erreichen. Danach werden die Näpfe in den Stanzautomaten tiefgezogen, abgestreckt und beschnitten. Pro Maschine fallen immer sechs Teile gleichzeitig aufs Auslaufband. Letzter Arbeitsgang ist das Waschen der Zellgehäuse.
Der Produktionsstart ist für 2024 auf der Linie geplant. Die Batteriezellgehäuse finden in den Elektro-Autos verschiedener Hersteller Verwendung.

Schuler bietet jetzt Diensträder an

Bis zu 40 Prozent der Kosten im Vergleich zu einer privaten Anschaffung lassen sich bei einem Dienstrad sparen. Der fahrbare Untersatz ist dabei auch privat in unbegrenztem Rahmen nutzbar, und eine Versicherung sowie jährliche Wartung gehören ebenfalls dazu. Ab sofort bietet Schuler diese günstige, nachhaltige und gesunde Mobilitätslösung für seine Beschäftigten an.

„Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dadurch die Gelegenheit zur Nutzung eines hochwertigen Fahrrads oder E-Bikes geben“, erklärt CFO und Arbeitsdirektor Thomas Kamphausen. „Wenn sie dafür auf dem Weg zur Arbeit das eine oder andere Mal ihr Auto stehen lassen, leisten sie nicht nur einen Beitrag zur eigenen Gesundheit, sondern auch zur Reduzierung ihres individuellen CO2-Fußabdrucks.“

Die Deutsche Dienstrad GmbH ist dabei Vertragspartner von Schuler für die Umsetzung des Leasingmodells. Beim Fachhändler vor Ort oder im Internet können Beschäftigte ein bis zwei Fahrräder oder E-Bikes, für die keine Kennzeichen- oder Führerscheinpflicht besteht, aussuchen. Danach wird ein Überlassungsvertrag erstellt, und mit einem Abhol-Code können die Fahrer dann ihr Wunschrad beim Fachhändler entgegennehmen.
Das Angebot gilt ab sofort an den Standorten Göppingen, Weingarten, Gemmingen und Heßdorf. Erfurt und Netphen folgen in Kürze.

Web:
www.schulergroup.com